Nach der Schwangerschaft mit Schwimmen wieder in Form kommen
Herzlichen Glückwunsch – du hast ein kleines Wunder auf die Welt gebracht! Wahrscheinlich hast du die letzten Wochen in einem Mix aus Windeln, nächtlichen Fütterungen und ganz neuen Erfahrungen verbracht. Doch nun, da du dich langsam an das Leben mit deinem Baby gewöhnt hast, beginnst du vielleicht darüber nachzudenken, wann und wie du deinen Körper wieder behutsam an Bewegung heranführen kannst.
Hier kommt das Schwimmen ins Spiel. Als gelenkschonende, nicht‑gewichtstragende Sportart ist Schwimmen ideal, um wieder in den Trainingsrhythmus zu finden, ohne deine Gelenke und Bänder zu belasten – diese können bis zu sechs Monate nach der Geburt noch weicher sein. Egal, ob du Bahnen schwimmst, im Wasser joggst oder an einem Aqua‑Aerobics‑Kurs teilnimmst: Training im Wasser eignet sich hervorragend, um den Körper zu straffen, Kraft aufzubauen und nach der Geburt sicher Gewicht zu verlieren.
Wann solltest du nach der Geburt wieder schwimmen?
Das Leben als frischgebackene Mama kann hektisch und anstrengend sein. Deshalb ist es wichtig, nicht überstürzt mit dem Training zu beginnen – selbst dann, wenn du es kaum erwarten kannst, nach der Schwangerschaft wieder in Form zu kommen. Gleichzeitig kann Bewegung die postnatale Erholung unterstützen, dein Wohlbefinden verbessern und dir etwas wertvolle Zeit abseits der schönen, aber fordernden Aufgaben des Elternseins schenken.
Schwimmen trägt dein Körpergewicht und bietet daher eine sichere Möglichkeit, sich zu bewegen – sogar in den ersten Wochen nach der Geburt. Wann genau es jedoch sicher ist, das erste Mal wieder schwimmen zu gehen, hängt von verschiedenen Faktoren ab: deiner Fitness vor und während der Schwangerschaft, der Art der Geburt (eine Kaiserschnittgeburt erfordert zum Beispiel eine längere Erholungszeit) sowie davon, ob eine Episiotomie oder Nähte vorhanden waren.
Grundsätzlich gilt: Schwimmen ist in der Regel möglich, sobald die Nähte verheilt sind und keine postnatalen Blutungen mehr auftreten. Dennoch ist es sinnvoll, deine Hebamme oder medizinische Fachperson zu konsultieren, um eine individuelle Empfehlung zu erhalten.
Deine Figur nach der Schwangerschaft vorteilhaft betonen
Zunächst einmal: Gib deinem Körper den Respekt, den er verdient. Er sieht vielleicht nicht mehr genauso aus wie vor der Schwangerschaft, aber er hat ein Baby getragen, genährt und geboren – eine enorme Leistung. Dabei hat er sich verändert, und es ist ganz normal, dass du zögerst, direkt wieder einen
Badeanzug anzuziehen, wenn du versuchst, in Form zu kommen.
Jetzt brauchst du Swimwear, die deinen Körper unterstützt und dir Selbstvertrauen gibt – und dabei modern und stilvoll aussieht. Wir bieten eine große Auswahl an Produkten für unterschiedliche Körperformen sowie verschiedene Unterstützungsstufen für Brust‑ und Bauchbereich.
Vor allem aber sind unsere Badeanzüge so designt, dass du dich im und außerhalb des Wassers wohlfühlst, damit du deine Zeit im Pool voll auskosten kannst. Fällt dir der Gang ins Becken trotzdem noch schwer? Dann wirf einen Blick auf unsere einfachen Tipps, mit denen du dich in deiner Swimwear rundum wohlfühlen kannst.
Kalorien verbrennen und Babygewicht verlieren
Kommen wir zur Sache: Wenn du nach der Geburt Gewicht verlieren und wieder in Form kommen möchtest, ist Schwimmen ideal. Es schont nicht nur deine Gelenke, sondern bietet ein anspruchsvolles Ganzkörper‑Workout. Beine, Bauch, Arme, Gesäß – kaum eine andere Sportart trainiert so viele Muskelgruppen gleichzeitig.
Was den Kalorienverbrauch betrifft: Selbst eine lockere halbstündige Schwimmeinheit entspricht etwa einer Stunde Training an Land und kann bis zu 250–300 Kalorien verbrennen. Außerdem findest du bei uns Tipps, wie du im Pool noch mehr Kalorien verbrennen kannst, ohne länger zu schwimmen.
Beginne behutsam und achte während und nach dem Schwimmen auf die Signale deines Körpers. Mit zunehmender Fitness kannst du deine Einheiten verlängern oder das Tempo steigern. Wenn du dich stärker und fitter fühlst, integriere Aqua‑Jogging in dein Pool‑Training – es ist noch sanfter zu deinen Gelenken und eine ideale Alternative zum Laufen auf der Straße.
Core‑Muskulatur straffen
Als frischgebackene Mama kennst du wahrscheinlich bereits Übungen für den Beckenboden und die Core‑Muskulatur, die du auf Empfehlung deiner Hebamme oder medizinischen Betreuung täglich durchführen solltest. Schwimmen erfordert eine starke Körpermitte, um eine stabile, horizontale Position im Wasser zu halten. Zusätzlich kannst du Aqua‑Gym‑ähnliche Übungen in dein Training integrieren, zum Beispiel den Straight Leg Raise, eine gute Alternative zu klassischen Crunches.
Straight Leg Raise
Stütze im tiefen Becken Rücken und Hüfte an der Beckenwand ab. Die Arme sind seitlich ausgestreckt und halten den Beckenrand, die Beine hängen gestreckt nach unten. Aktiviere nun deine Core‑Muskulatur und hebe die Beine bis zu einem Winkel von 90 Grad an – als würdest du im Sitzen die Beine gerade nach vorne ausstrecken. Halte dabei Rücken und Hüfte an der Wand und senke die Beine anschließend wieder ab.
Versuche 10–15 Wiederholungen, um die Bauchmuskulatur zu aktivieren und den Bauch zu straffen.
Mit Widerstandstraining schlanker werden
Das Geheimnis, um nach der Schwangerschaft effektiv in Form zu kommen, liegt im Aufbau schlanker Muskelmasse. Muskeln verbrennen mehr Kalorien – je mehr du davon hast, desto höher ist dein Energieverbrauch. Das Beste am Schwimmen? Es bietet bei jeder Bewegung natürlichen Widerstand. Du kannst den Effekt jedoch verstärken, indem du Körpergewichts‑Widerstandsübungen wie Ausfallschritte und Kniebeugen in dein Pool‑Training integrierst – ganz ähnlich wie an Land.
Sorge um mögliche Unsicherheit? Informiere dich in deinem Schwimmbad über Aqua‑Aerobics‑Gruppenkurse – gemeinsam trainiert es sich oft entspannter.
Zeit fürs Schwimmen finden
Alles klingt gut – nur eine Herausforderung bleibt: Zeit. Davon hat man als neue Mama meist zu wenig. Bitte eine hilfsbereite Verwandte oder einen freundlichen, babyerfahrenen Freund um Unterstützung. Je nach Rhythmus deines Babys und ob du stillst, kann dein Babysitter dich sogar ins Schwimmbad begleiten und warten, während du schwimmst. Oder nutze feste Schlafzeiten deines Babys, um kurz ins Becken zu gehen.
Vielleicht klappt es nicht beim ersten Mal – wie bei vielen Dingen mit Baby kann es mehrere Anläufe brauchen, bis du eine Routine findest, die für euch beide funktioniert. Doch schon eine einzige Schwimmeinheit ist ein Erfolg und sollte gefeiert werden. Also entspann dich, genieße die Zeit und tanke Endorphine.
Vergiss nicht, dir auch unsere Top‑Tipps zur Integration von Schwimmen in einen vollen Alltag anzusehen – oder entdecke unsere Learn to Swim Range mit allem, was du für die ersten Wassermomente deines Babys bis hin zu selbstbewussteren Schwimmabenteuern brauchst.