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group of swimmers running to the water wearing speedo swimwear

Warum Schwimmen die ultimative Cross‑Training‑Sportart ist

Schwimmen für Läufer

Vielleicht ist dir das noch nicht bewusst, aber Schwimmen kann dein Laufen in allen Bereichen verbessern. Regelmäßige Schwimmeinheiten sind nicht nur ein hervorragendes aerobes Training. Tatsächlich hilft diese gelenkschonende Sportart auch dabei, Kraft in wichtigen Muskelgruppen aufzubauen und Verletzungen vorzubeugen. Eine großartige Nachricht – besonders für Langstreckenläufer.
Jemand, der die Vorteile des Schwimmens für sein Lauftraining genau kennt, ist der Weltklasse‑Ausdauerathlet, Autor und fünffache Guinness‑Weltrekordhalter Martin Parnell.
„Regelmäßig an Ausdauerwettkämpfen teilzunehmen bedeutet, dass ich mich nach harten Lauf‑ oder Radeinheiten oft steif fühle“, erklärt er. „Schwimmen ist eine wirklich großartige Möglichkeit, meine Muskeln zu lockern und mir neue Energie für die nächste Trainingseinheit zu geben. Ich wechsle die Schwimmstile (Front Crawl, Brust‑ und Rückenschwimmen), um alle Vorteile mitzunehmen, und übertreibe bewusst den Stretching‑Anteil jedes Strokes – das fühlt sich nicht nur großartig an, wenn ich anschließend laufe, sondern reduziert auch mein Verletzungsrisiko.“
Auch Triathlon‑ und Schwimmcoach Hamish Shaw ist ein großer Befürworter.
„Eine Schwimmeinheit ist als Recovery‑Session nach dem Laufen extrem hilfreich“, sagt er. „Es ist eine einfache, belastungsarme Möglichkeit, die Durchblutung der Muskulatur anzuregen – und bei korrekter Ausführung wirkt sie zudem wunderbar entspannend. Es ist außerdem sinnvoll, nach dem Verlassen des Pools Dehnübungen für den ganzen Körper einzubauen. So können sich die Muskeln nach stundenlangem Aufprall auf den Asphalt wieder auf ihre normale Länge einstellen. Du wirst dich frisch und bereit für deinen nächsten Lauf fühlen. Probier es aus!“

Schwimmen für Radfahrer

Nicht nur Läufer profitieren von einer Einheit im Wasser – Schwimmen ist auch für Radfahrer äußerst vorteilhaft. Eine gesteigerte Lungenkapazität und aerobe Effizienz lassen sich direkt auf das Radfahren übertragen – frag einfach Richie Porte, den bekannten Profi‑Radsportler und Speedo‑Botschafter.
„Schwimmen ist ein fantastisches Tool für die Ausdauer, und ich empfinde es als unglaublich ganzheitliches Workout für den gesamten Körper“, sagt er. „Wenn ich fit im Wasser bin, wirkt sich das definitiv positiv auf meine Leistung auf dem Rad aus.“
Er ergänzt:
„Es ist kein Geheimnis, dass Schwimmer zu den Sportlern mit der größten Lungenkapazität gehören. Wenn ich ins Becken steige – besonders nach Phasen, in denen ich wenig geschwommen bin – spüre ich sehr deutlich, wie stark meine Lungen beansprucht werden. Doch je fitter man wird, desto leichter fällt es.“
In Bezug auf die allgemeine Fitness liegst du mit Schwimmen immer richtig: Es bietet ein Ganzkörpertraining bei minimaler Belastung für den Körper. Auch wenn es anspruchsvoll ist, überwiegen laut Porte die Vorteile ganz klar die Anstrengung:
„Wenn du bereit bist, im Becken hart zu arbeiten, kannst du enorme Fortschritte erzielen.“
Darüber hinaus hat Schwimmen einen stark ergänzenden Effekt auf das Radfahren:
„Zeit im Pool verbessert deine allgemeine Fitness auf dem Rad. Außerdem macht Schwimmen meiner Meinung nach deutlich mehr Spaß als jede Art von Zirkeltraining.“

Schwimmen zur Verbesserung von Core‑Kraft und Beweglichkeit

Neben der Verbesserung deiner Ausdauer und der Kräftigung der Muskelgruppen, die du fürs Laufen und Radfahren benötigst, ist unter Athleten allgemein bekannt, dass Schwimmen auch die Core‑Kraft und Beweglichkeit fördert.
Promi‑Personal‑Trainerin und Gründerin von The Viking Method, Svava Sigbertsdottir, erklärt:
„Schwimmen ist ein großartiges Ganzkörpertraining, und der Core profitiert enorm davon – etwas, wobei viele von uns Unterstützung brauchen, insbesondere wenn wir den ganzen Tag am Schreibtisch sitzen oder schwere Taschen tragen.“
„Wenn du schwimmst, drehst, streckst, beugst und bewegst du deinen Körper auf Arten, die im Alltag selten vorkommen. Um das zu tun, brauchst du echte Kraft aus der Körpermitte – sie sorgt dafür, dass Rotations‑ und Drehbewegungen schnell und flüssig bleiben.“
Das Ergebnis? Schon ein paar Schwimmeinheiten pro Woche, und du wirst schnell eine Verbesserung deiner Core‑Kraft und ‑Stabilität feststellen sowie insgesamt beweglicher und agiler werden.
Ein weiterer Vorteil: Viele Trainer sind sich einig, dass Schwimmen auch dabei hilft, die Hüftbeuger zu verlängern – was zu einer größeren Bewegungsfreiheit und einem geringeren Risiko für untere Rückenschmerzen führt.

Bis bald im Pool!

Disclaimer: Bitte konsultiere immer eine medizinische Fachperson, bevor du mit einem Ernährungs‑ oder Trainingsprogramm beginnst, insbesondere wenn du schwanger bist oder möglicherweise an einer gesundheitlichen Erkrankung leidest.

 

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